Die GRÜNEN im Römer fordern Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) und das Staatliche Schulamt auf, bei den Grundschulen für die Einführung der flexiblen Eingangsstufe zu werben. Darüber hinaus müsse das Land allen Grundschulen, die einen flexiblen Schulanfang einrichten wollen, dies zügig ermöglichen und sie angemessen ausstatten. "Die Schülerinnen und Schüler aus den Vorklassen dürfen nicht einfach ohne Alternative im Regen stehen gelassen werden. Das Konzept der flexiblen Eingangsstufe bietet eine gute Möglichkeit der individuellen Förderung in den ersten Schuljahren und sollte flächendeckend eingeführt werden", kommentiert der bildungspolitische Sprecher der GRÜNEN im Römer, Manuel Stock, die Diskussion um die Einrichtung von Vorklassen.

"Es ist falsch nur einfach sparen wollen und Vorklassen mit einer zu geringen Zahl an Schülerinnen und Schüler zu schließen. Vielmehr ist eine aufeinander abgestimmte Förderung notwendig. Der Bildungs- und Erziehungsplan des Landes bietet hierfür sehr gute Voraussetzungen, nur muss das Land ihn auch endlich in der Realität umsetzen. Bisher lässt das Land hier seine Chancen für gute Bildung von Anfang an ungenutzt."

"Für die Grundschülerinnen und Grundschüler halten wir die flexible Eingangsstufe für ein gutes und zeitgemäßes Konzept, um sie individuell zu fördern." In flexiblen Eingangsstufen können die Kinder je nach Entwicklungsstand die ersten beiden Schuljahre zwischen einem und drei Jahren durchlaufen und werden individuell gefördert.

Die GRÜNEN kritisieren den Verweis auf die ersatzweise angebotenen Vorklassen. "Die Wege sind für Grundschüler viel zu lang. Gerade bei Grundschülern muss gelten: Kurze Beine, kurze Wege", so Manuel Stock.

 

 
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